Hintergrund zur Vereinsgründung vom 14.12.2009

Am 14.12.09 wurde der Verein palliative aargau im Rahmen einer Gründungsversammlung im Hörsaal des Kantonsspitals Baden feierlich gegründet. Das Echo war unerwartet gross und so nahmen ca. 70 Personen aus Politik, Medizin, Pflege, Seelsorge, Freiwilligenorganisationen, Apothekerverband, Physiotherapie und Psychoonkologie an der Gründungsversammlung teil.


In einer kurzen Ansprache wurde die Geschichte, wie es zu dem neuen Verein kam aufgezeigt:

Im Rahmen der verstärkten Aktivitäten im Feld der Palliative Care fand am Kantonsspital Aarau eine Kick off Tagung am 14.11.2002 statt, aus welcher das „Forum Palliative Care Aargau“ im 2004 entstand. Dieses Forum aus verschiedenen Disziplinen im Bereich der Palliation zusammengesetzt und unter der Federführung der Krebsliga Aargau arbeitend organisierte mehrere jährlich stattfindende Fallvorstellungen im Kanton mit dem Ziel der Information und Vernetzung der Akteure in der palliativen Betreuung der Patienten und Angehörigen. Ein Höhepunkt in der Arbeit dieses Forums war die erste Aargauer Palliative Care Tagung vom 29.11.2007 in Aarau.

Auf Initiative der Krebsliga Aargau hin, welche das Forum tatkräftig unterstützte, wurde nun die neue Form eines Vereins angestrebt um als Sektion des Dachverbandes palliative.ch und mit der neu verabschiedeten Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2012 im Rücken sich verstärkt um die Belange, Bedürfnisse in der palliative Care einzusetzen.

Hierin stossen wir auf offene Ohren im Gesundheitsdepartement des Kantons. Die Grussbotschaft von Regierungsrätin Susanne Hochuli zur Gründungsversammlung sei hier erwähnt. palliative aargau freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gründungsmitglieder von "palliative aargau"

Mit grosser Freude habe ich zur Kenntnis nehmen dürfen, dass sich im Aargau etwas tut in Sachen Palliative Care. Oder - besser gesagt: Noch mehr tut. Dass aus dem Forum Palliative Care Aargau eine Sektion von palliative.ch wird, ist vor dem Hintergrund der Entwicklung auf Bundesebene nur zu begrüssen. Denn es wird in Zukunft mit Blick auf die qualitative Verbesserung des Angebots im Kanton noch wichtiger sein, dass die Vernetzung unter den Fachleuten funktioniert.

Ich möchte deshalb allen Beteiligten - jenen, die sich schon bisher für Palliative Care eingesetzt haben, aber auch allen, die das Netzwerk noch erweitern werden - herzlich für Ihren Einsatz danken. Auch wenn ich heute Abend leider nicht unter Ihnen sein kann, so kann ich Sie gleichwohl versichern, dass Sie mit Ihren Anliegen bei mir stets ein offenes Ohr haben werden. Palliative Care ist für mich eine Herzensangelegenheit, für die ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einsetzen will."

Freundliche Grüsse
Balz Bruder
Leiter Kommunikation


Ziele des Vereins palliative aargau

- Betroffenen und Interessierten wichtige Informationen aus dem Gebiet der Palliativ-Care zugänglich zu machen
- Die verschiedenen Anbieter von Palliativ-Care im Kanton Aargau besser zu vernetzen
- Die Weiter- und Fortbildung auf dem Gebiet der Palliativ-Care zu fördern
- Die Öffentlichkeit und die Politik über die Anliegen und Probleme der Palliativ-Care im Kanton Aargau besser zu informieren

 

Jahresbericht zur GV vom 09. Mai 2012

Jahresbericht zur GV vom 05. Mai 2011

 

Referate zur  2. Aargauer Palliative Care Tagung vom 28.10.2010

Eingangsreferate zur Umsetzung der nationalen Strategie Palliative Care 2010-2012

Susanne Hochuli, Regierungsrätin, Vorsteherin Departement Gesundheit und Soziales, Kanton Aargau

Dr. med. Roland Kunz, Co-Präsident palliative ch


Gibt es eine Palliative Geriatrie?

Dr. med. Roland Kunz, Co-Präsident palliative ch, Chefarzt Geriatrie / Palliative Care, Spital Affoltern


Total Pain – was heisst das für die Praxis?
Dr. med. Steffen Eychmüller, Leitender Arzt, Palliativzentrum, Kantonsspital St. Gallen


Palliative Therapie bei neurologischen Erkrankungen
Prof. Dr. Ulrich Roelcke, leitender Arzt Hirntumorzentrum Kantonsspital Aarau


Delir – wie erkennen, wie behandeln?

Dr. med. Karl Ehrensperger, Spitalfacharzt Gerontopsychiatrie, Psychiatrische Klinik Königsfelden


20 Jahre Physiotherapie in der Palliative Care – Möglichkeiten und Grenzen
Peter Nieland, Physiotherapeut, Leiter Physiotherapie, Malteser Krankenhaus Bonn/Rhei.Sieg.

Henri A. Emery, Physiotherapeut, BSc., MAS Palliative Care


Familien von schwerkranken und sterbenden Menschen stehen vor

besonderen Herausforderungen und brauchen unsere Unterstützung

Regula Blaser-Imhasly, MAS Palliative Care, selbständige Tätigkeit als Beraterin und Ausbildnerin


Palliative Care bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates

Dr. med. Andreas Thueler, Chefarzt, Rheumatologie und Physiotherapie


„Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“

Barbara Steffen-Bürgi, Pflegeexpertin MAS Palliative Care, wissenschaftliche Mitarbeiterin,

Zentrum für Entwicklung und Forschung Pflege, Universitätsspital Zürich

 
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Wann:30 August 2012 at 19:30

 
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