Was hilft, möglichst lange zuhause leben zu können? Nutzen Sie alle Möglichkeiten, um trotz fortschreitender Krankheit zuhause wohnen zu können.
Spitex-Organisationen helfen bei der Pflege und zum Teil auch im Haushalt. In besonders schwierigen Situationen kann die PalliativeSpitex helfen. Sie ist darauf spezialisiert, Menschen bis zum Lebensende zu begleiten. Je nach Gemeinde auch nachts. Auf der Website der PalliativeSpitex Aargau sehen Sie, welche Organisation für Ihre Gemeinde zuständig ist.
Der Verband der Freiberuflichen Pflegefachpersonen Curacasa führt eine Plattform, auf der Sie gezielt nach Pflegefachpersonen mit Fokus Palliative Care suchen können.
Übrigens: Bei Unstimmigkeiten und Konflikten rund um Pflege zuhause, kann die Ombudsstelle für pflegebedürftige Menschen weiterhelfen.
Wenn Angehörige einen Teil der Pflege übernehmen, gibt es die Möglichkeit, dass diese von einer Spitex-Organisation angestellt und für die ärztlich verordnete Pflege der entlohnt werden. Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen für pflegende Angehörige.
Im Kanton Aargau bieten verschiedene Organisationen Unterstützung bei alltäglichen Tätigkeiten. Zum Beispiel die Pro Senectute, das SRK Aargau oder der Entlastungsdienst AG/SO.
Es gibt Therapeutinnen und Therapeuten unterschiedlicher Therapierichtungen, die sich auf palliative Patientinnen und Patienten spezialisiert haben. Ein Beispiel ist Physiotherapie speziell für schwerkranke Menschen. Manche Physiotherapeut:innen machen sogar Hausbesuche. Sie können bei Ihrer Krankenkasse eine Liste mit anerkannten Therapien und anerkannten Therapeutinnen und Therapeuten anfordern.
Auf unserer Website finden Sie die Adressen einiger selbstständiger Therapeut:innen mit Zusatzausbildung in Palliative Care.
Es gibt Tagesstätten für Menschen, die zwar noch zuhause leben können (zum Beispiel dank der Unterstützung der Partnerin /des Partners), die aber zwischendurch zusätzliche Betreuung benötigen (zum Beispiel, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten). Das Aargauische Rote Kreuz oder das Lindenfeld in Suhr bieten Tagesstrukturen für betagte Menschen und Menschen mit Demenz an.
Fachorganisationen bieten zudem Ferien für Patient:innen mit bestimmten Krankheiten an. Zum Beispiel «Bewegungswochen» für Menschen mit Multipler Sklerose oder «Luftholtage» für Menschen mit einer Atemerkrankung.
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gibt es Fahrdienste. Zum Beispiel diese:
Es sind zahlreiche Gegenstände erhältlich, die das Leben zuhause erleichtern: Höhenverstellbare Pflegebetten können eine grosse Hilfe sein. Es gibt aber auch kleine Dinge, die den Alltag vereinfachen: Zum Beispiel Anziehhilfen für Schuhe oder Knöpfe.
Hilfsmittel können zum Teil gemietet oder gebraucht gekauft werden. Die Krebsliga Aargau stellt Krebspatientinnen und -patienten während einem Jahr ein Pflegebett kostenlos zur Verfügung.
Die Übersicht von palliative aargau ersetzt keine Beratung. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach dem passenden Beratungsangebot.
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