Wenn Familienangehörige und das Behandlungsteam Ihre Wünsche kennen, können sie in Ihrem Sinne handeln – auch wenn Sie selbst nicht mehr ansprechbar sind. Es gibt folgende Möglichkeiten, das Umfeld und das Behandlungsteam zu informieren:
Es ist sinnvoll, bereits über das Lebensende zu sprechen, wenn man mitten im Leben steht. Auf einem Spaziergang, bei einem Bier… Es kann für alle Beteiligten eine Entlastung sein, Wünsche und Bedürfnisse bereits in guten Zeiten zu kennen.
Falls Sie bereits gesundheitliche Probleme haben, ist es hilfreich, sich immer wieder mit den wichtigsten Menschen auszutauschen.
Was ist eine gute Einstiegsfrage? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Das BAG hat wertvolle Gesprächstipps zusammengestellt.
Dieses Vorsorgedokument ist dann wichtig, wenn Sie selbst nicht mehr urteilsfähig sind. Für diesen Fall können Sie vertretungsberechtigte Personen bestimmen, die rechtliche, medizinische und finanzielle Entscheidungen für Sie treffen dürfen.
Der Vorsorgeauftrag deckt auch Themen ab, die nicht in der Patientenverfügung enthalten sind. Das BAG hat die wichtigsten Infos zum Vorsorgeauftrag zusammengestellt.
Lassen Sie sich zum Vorsorgeauftrag beraten. ACP-Swiss, ein Verein für gesundheitliche Vorausplanung, bietet eine Übersicht mit vielen Beratungsstellen in der ganzen Schweiz an.
Die Patientenverfügung ist der medizinische Teil des Vorsorgeauftrags. Sie ist dann wichtig, wenn Sie nicht mehr ansprechbar oder nicht mehr urteilsfähig sind. In der Patientenverfügung wird festgelegt, in welchen Situationen Sie welche Behandlungen wünschen. Insbesondere können Sie festlegen, unter welchen Umständen Sie auf lebenserhaltende Massnahmen verzichten wollen.
Hier geht es wortwörtlich um Leben und Tod, deswegen lohnt es sich, dieses Vorsorgedokument mit einer Fachperson auszufüllen. Das passende Beratungsangebot in Ihrer Nähe finden Sie auf der Website von ACP-Swiss.
Mit diesem Dokument können Sie Ihren Angehörigen helfen, die Bestattung nach Ihren Wünschen zu planen. Für Familie, Freundinnen und Freunde kann es eine Erleichterung sein, zu wissen, welche Art von Abdankung die verstorbene Person gewünscht hat.
Aber auch die Bedürfnisse der Hinterbliebenen können in den Anordnungen für den Todesfall berücksichtigt werden. Machen Sie sich Gedanken dazu, wie Sie Ihrem Umfeld den Abschied erleichtern können.
Legen Sie die wichtigsten Vorsorgedokumente an, während Sie mitten im Leben stehen. Im Notfall erleichtern sie Ihnen und Ihren Angehörigen das Leben – und vielleicht auch das Sterben. Brauchen Sie dabei Hilfe? Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach dem passenden Beratungsangebot.
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